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| Hüftgelenksdysplasie
(HD) |
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Dysplasie = Fehlentwicklung, Unterentwicklung des Skeletts, durch welche
der Bewegungsapparat eingeschränkt wird. Die Gelenkspfanne und der
Oberschenkelknochen passen nicht korrekt aufeinander. Die aus dieser Fehlbildung
entstandenen Knorpelablagerungen (Artrose) verursachen in fortgeschrittenem
Stadium Schmerzen. Die HD ist eine der häufigsten Erkrankungen des
Bewegungsapparates bei mittelgrossen bis grossen Hunden.
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| Patella Luxation (Kniescheibenausrenkung) |
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| Die Kniescheibenluxation tritt vorwiegend bei kleinen Hunderassen im ersten
Lebensjahr auf. Typisch ist der hüpfende Gang mit zeitweiser normaler
Belastung aller Beine und zeitweise völliger Entlastung des Hinterbeines.
Dabei ist die Kniescheibe nicht mehr in der Führungsrinne im unteren
Teil des Oberschenkels, sondern liegt seitlich ausserhalb davon. Dabei reisst
die Gelenkkapsel ein und der Streckmechanismus des Gelenks wird gestört.
Die Hunde haben Schmerzen. Es gibt mehrere Grade der Patella Luxation, je nach Schwere ihrer Ausprägung.
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| L2HGA (L-2-hydroxyglutaric aciduria) |
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| Bei L-2-HGA (L-2-hydroxyglutaric aciduria) handelt es sich um eine neurometabolische
Erbkrankheit beim Staffordshire Bullterrier. Vereinfacht gesagt kommt es
zur Ablagerung von Säuren im Körper, welche sich besonders im
Urin, Blutplasma und Gehirnflüssigkeit konzentrieren. Daraus folgen
schwere zentralnervöse Störungen. Betroffene Tiere erkranken meistens
im Alter von 6-12 Monaten, manchmal später. Sie zeigen epileptiforme
Anfälle, schwankenden Gang, Zittern, Muskelsteifheit nach Belastung
oder Aufregung und Verhaltensänderung. Die Erkrankung wird autosomal rezessiv vererbt, die Mutation liegt auf einem Gen. Männliche und weibliche Tiere sind gleich betroffen. Da jeder Hund zwei DNA-Stränge besitzt, erkrankt er nur für den Fall, dass beide betroffen sind (Homozygot). Ist nur ein DNA-Strang verändert, brechen keine Symptome aus, aber der Defekt wird weiter vererbt. Damit ein Hund erkrankt, müssen also beide Eltern die Mutation tragen. Nach derzeitigem Stand sind ca. 15% der STBT Träger dieser Erbkrankheit. Früher nahm man an, nur noch mit freien Tieren zu züchten. Im Januar 2006 gab es ein Symposium in England zu dieser Frage. Das Institut sprach sich gegen ein Zuchtverbot der Träger wegen der Reduktion des Genpools aus, stattdessen für Tests und Kombination der Elterntiere entsprechend den Ergebnissen wie folgt:
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| Hereditary Cataract (HC, Erblicher Katarakt)
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| Der Katarakt gehört beim Hund zu den häufigsten Krankheiten
des Auges, die das Sehen des Tieres beeinträchtigen und im fortgeschrittenen
Stadium zu einer völligen Erblindung führen können. Eine
Operation ist zwar möglich (Kunstlinse). Da es sich jedoch um eine
vererbbare Krankheit handelt sollte mit vorbelasteten Tieren nicht gezüchtet
werden.
Die beiden Tests (Hereditary Catarct und L2HGA) sind derzeit nur in England durchführbar. Das Blut kann Ihr Tierarzt an das Institut senden. Die Kosten für beide Tests betragen 100 £. Im Interesse gesunder STBT sollte jeder verantwortungsvolle Züchter seine Tiere testen lassen. Kontakte: |